Orte der Liebe

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Heiligtümer dieser Welt

Heiligtum

Wege zum Sein

Im Heiligtum preisen wir alle Leiblichkeit, weil alles Leben ein körperliches Werden ist, in dem allein die Belebung der Welt besteht und die Teil an einem göttlichen Sein hat. Das Lebende selbst, also auch der Mensch, indes wird in jedem Augenblick seiner Existenz nur durch das Zusammenspiel der daran beteiligten einzelnen Glieder bewirkt. Hierzu formt sich die Energie des göttlichen Seins, das wir in personalisierter Form Göttin nennen, zur allgemeinen Lebenskraft. Das Göttliche aber spiegelt sich in der Schönheit allen Werdens, den Körpern, der Lust und Liebe und dem Glück. Zu ihm und dessen Sein findet der Mensch daher ausschließlich über seine Leiblichkeit zurück, durch ein leibliches Gebet, mit dem er in der Vereinigung mit anderen dem Göttlichen dient, indessen nicht im Geiste, noch weniger im Tod, wie in den Grundaussagen des Heiligtums der sieben Göttinnen niedergelegt.



Hinweis


Eine alphabetische Zusammenfassung der Grundaussagen des Heiligtums finden sich im

Lexikon zum Heiligtum der Sieben Göttinnen

sowie dem

Glossar zum Lexikon

Häufig gestellte Fragen / Frequent Asked Questions beantwortet im Unterblog Heiligtum der Sieben Göttinnen FQA die Virtuelle Priesterin Lea

Übersicht häufig gestellter Fragen / FAQ


Montag, 24. September 2012

Erkenntnis - Optimierung und Erleuchtung


Copyright Karsten Cascais

Hinweis: Artikel wegen Überarbeitung vorübergehend entfernt, nur Zusammenfassung


1.Erkenntnis als Wahrnehmung  1
2. Erkenntnis als Grundlage des freien Willens  2
3 Erkenntnis als Optimierung  3
4 Realitätssinn verschafft keine allgemeingültige Erkenntnis  5
5 Erkenntnis als Maß für das Zwangsläufige, nicht aber für die Freiheit  6
6 Erleuchtung durch leibliche Erkenntnis des Göttlichen  7

Überblick

Als Erkenntnis bezeichnet man den Vorgang der Bewusstwerdung von aufgrund der Sinne (exogen) oder der Erinnerung (endogen) oder von beiden zusammen Wahrgenommenem als beurteiltes und gültiges Ereignis. Wahrnehmung (im engeren Sinn), Beurteilung und Gültigkeit sind Eigenschaften der Bewusstwerdung, wobei das Urteil sich auch auf bereits Wahrgenommenes (und auch schon Beurteiltes) bezieht und die Gültigkeit  dem Realitätsbewusstsein, mithin der Vorstellung von Wahrheit, entstammt. Mit der Erkenntnis macht der Mensch sich das Leben bewusst, worauf auch seine Handlungsfähigkeit beruht. Diese gewinnt er durch seinen freien Willen, um auf anderes und andere entsprechend der durch Erkenntnis gewonnenen Ziele einzuwirken. Die Freiheit entstammt der Bewusstwerdung der allgemeinen Lebenskraft, die der an sich beliebig gestaltbaren Energie eine bestimmte Richtung gibt, deren universellen Plastizität sich aber in der Freiheit spiegelt. Eine Erkenntnis bleibt aber stets eine subjektive Tatsache, da deren Gültigkeit allein auf eine innere Empfindung des Einzelnen beruht. Ein Austausch von Erkenntnissen mit anderen ist nur insoweit möglich, als die übereinstimmend bestimmten Symbolen zugeordneten Bedeutungsinhalte ausreichen, dass bei einem gemeinsamen Zusammenwirken die verfolgten Ziele erreicht werden. Hierdurch wird die Übereinstimmung von subjektiven Vorstellungen nur optimiert, aber nicht objektiviert. Denn jenseits der Grenze der Anforderung zu einem gemeinsamen Bewirken endet jede Übereinstimmung. Der dem Menschen eigene Realitätssinn ist nicht geeignet, eine objektiv gültige Erkenntnis zu schaffen. Denn das Realitätsgefühl ist nur ein Anspruch, der zwar in jedem Selbstbewusstsein vorhanden ist, jedoch ohne tatsächlich Objektivität zwischen Einzelnen zu begründen. Es beruht auf der Vorstellung eines vorgegebenen Seins, ohne dieses aber selbst auch schaffen zu können. Deswegen bleibt Verständigung nur als Annäherung möglich. Realität und Wahrheit kann der Mensch nur dort finden, wo er seine Vorstellung von ihnen gewinnt, das ist im allgemeinen Leben und in der die Welt belebenden allgemeinen Lebenskraft, hier trifft er auf allgemein Gültiges, das ihm auch die Erkenntnis über sich selbst offenbart. Seiner Erkenntnis aber kann sich nur das erschließen, was zwangsläufig ist, wie das Werden nur in Formen der Zwangsläufigkeit einer Prozesswirksamkeit erfolgt. Das eigentliche Allgemeine, wie etwa die universelle Plastizität der Energie, entzieht sich nicht anders als das Sein selbst jeglicher Erkenntnis (durch Wahrnehmung, Beurteilung und Geltung). Wahrgenommen werden kann nur das Wirkende, das aber immer einer prozessualen Zwangsläufigkeit folgt. Ein real Allgemeines selbst, wie ein Göttliches also, wäre nur durch Offenbarung erlebbar. Erkenntnis kann nur die Zwangsläufigkeit der das Leben bewirkenden Prozesse, mit der die dem Werden zugrunde liegenden Information umgesetzt werden muss, begreifen. Nur wenn sie auf Allgemeines, wie es dem Menschen in der allgemeinen Lebenskraft entgegentritt, trifft, könnte der Mensch Erkenntnis (im weiteren und nicht technischen Sinn) durch Offenbarung außerhalb aller Denkgesetzlichkeit gewinnen. In der leiblichen Vereinigung offenbart sich ihm die Richtung der die Welt belebenden Kraft, mithin, zumindest je nach Definition, ein Göttliches.

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